Anders als in einer anonymen Großstadt wie Berlin – in der kaum jemand weiß, wem welches Auto gehört –, ist ein Auto auf dem Lande noch ein Statement. So auch der Tesla in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt, den der Besitzer noch vor einem Jahr gern auffällig vor seinem Grundstück stehen ließ und nicht im Carport unterstellte. Der Besitzer zeigte gern, dass er nicht nur das Geld hatte, um diesen teuren Wagen zu kaufen. Er zeigte auch, dass er mit dem Zeitgeist geht und nicht mehr auf rückschrittliche Benziner setzt, sondern auf Elektroautos. Ein Tesla als Statussymbol des neuen grünen Zeitgeistes.
Damit ist es nun vorbei. Tesla und Elon Musk sind zum Problemfall geworden. Seit Musk zu einem der engsten Parteigänger von Donald Trump wurde, ist er für viele eine Hassfigur, und gewaltbereite Extremisten zünden reihenweise Tesla-Autos an. Sie sehen das als politisches Statement in ihrem Kampf gegen den Trump’schen „Faschismus“.

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