Als Karina Fitzner an diesem Mittwochvormittag in ihrer Wohnung in Zehlendorf Süd an der Grenze zu Teltow steht, ist es noch still. Kein Summen aus der Küche, kein Klacken der Heizung, kein Lichtschalter, der etwas bewirkt. Stattdessen flackert Kerzenschein. Teelichtöfen stehen im Wohnzimmer, sorgfältig verteilt. Daneben ein Kurbelradio. Ihr Chihuahua, den sie „Mäxchen“ ruft, läuft unruhig im Wohnzimmer hin und her. „Wenn ich die Wohnzimmertür schließe, komme ich abends vielleicht auf 16 Grad“, sagt Fitzner und zeigt auf das Thermometer auf ihrem Couchtisch. „Mehr schaffe ich nicht.“

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