Mobilität

Siemensbahn: Warum der Zeitplan für das Prestigeprojekt ins Wanken gerät

So ist es versprochen: 2029 sollen auf der Strecke im Westen von Berlin wieder S-Bahnen fahren. Doch nicht nur eine Autobahnbaustelle kommt in die Quere.

Morbider Charme: Der S-Bahnhof Wernerwerk kurz vor Beginn der ersten Arbeiten. Seit dem Reichsbahn-Streik 1980 ist auf der Siemensbahn im Westen Berlins kein Zug mehr gefahren.
Morbider Charme: Der S-Bahnhof Wernerwerk kurz vor Beginn der ersten Arbeiten. Seit dem Reichsbahn-Streik 1980 ist auf der Siemensbahn im Westen Berlins kein Zug mehr gefahren.Peter Neumann/Berliner Zeitung

Für Berlin ist es ein Prestigeprojekt, ganz klar. Der Senat und die Deutsche Bahn (DB) haben sich dazu bekannt, die Siemensbahn zu reaktivieren. Die Vorgabe ist ambitioniert: Geplant ist, dass der Zugbetrieb 2029 beginnt – hundert Jahre nach der ersten Eröffnung der S-Bahn-Strecke nach Gartenfeld. Schließlich soll das neue Stadtviertel Siemensstadt Square von Anfang an eine gute Verkehrsanbindung haben. Doch es tauchen immer mehr Zweifel auf, ob der straffe Zeitplan zu halten ist. Jetzt wurde bekannt, dass dem Projekt nicht nur an einer Autobahnbaustelle andere Arbeiten in die Quere kommen könnten.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar