Verkehr

SEV Berlin-Wittenberge im Test: Wie eine Region auf der Strecke bleibt

Es ist angeblich der größte Schienenersatzverkehr, den es jemals in Deutschland gegeben hat. Doch die Busse sind lange unterwegs, viele sind fast leer. Zeit für eine Testfahrt.

Montagmorgen, kurz vor halb sechs: Der Schienenersatzverkehr nach Stendal hält an der Bushaltestelle Wittenberge Bahnhof / Schillerstraße. Dort steigen 17 Fahrgäste ein.
Montagmorgen, kurz vor halb sechs: Der Schienenersatzverkehr nach Stendal hält an der Bushaltestelle Wittenberge Bahnhof / Schillerstraße. Dort steigen 17 Fahrgäste ein.Peter Neumann/Berliner Zeitung

Die Bahn-Sprecherin Anja Bröker zieht eine positive Bilanz. Der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Berlin und Hamburg sei „erfolgreich gestartet“, sagt sie am Montag, dem ersten Werktag während der neunmonatigen Sperrung der Schienenstrecke, am Bahnhof Wustermark westlich von Berlin. Doch ob der bislang größte SEV in Deutschland wirklich eine gute Idee ist, lässt sich mit Fug und Recht bezweifeln. Zeit für einige Testfahrten – in fast leeren Bussen. Liegt es an der Ferienzeit? Oder werden Fahrgäste vertrieben?

Berliner Zeitung

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