Berliner Fahnder haben mehrere mutmaßliche Falschgeld-Betrüger auffliegen lassen. Am Mittwochmorgen durchsuchten Ermittler des Landeskriminalamtes vier Wohnungen in Neukölln, Lichtenberg, Tempelhof und Mariendorf.
Seit längerer Zeit ermittelt das LKA gegen vier Männer im Alter von 22, 25, 42 und 56 Jahren. Der Jüngste, ein türkischer Staatsbürger, soll Ende vergangenen Jahres per Post falsche 50-Euro-Scheine bestellt haben. Dem 25-jährigen Afghanen wird vorgeworfen, im vergangenen März in einem Geschäft in Mitte einen gefälschten 200-Euro-Schein zur Einzahlung übergeben zu haben. Bei dem 42-jährigen Mann aus Bosnien fanden Polizisten im Zuge einer Festnahme acht gefälschte 20-Euro-Scheine. Der Älteste, ein Deutscher, soll im vergangenen April über einen Messengerdienst größere Mengen von Falschgeld angeboten haben. „Die Verfahren laufen voneinander unabhängig und wurden lediglich zusammen vollstreckt“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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