Friedrichshain

Erst Palast, jetzt SEZ? Nächstes DDR-Wahrzeichen soll verschwinden

Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ), einst Symbol der Ostmoderne, soll verschwinden. Viele fordern eine Sanierung – und kritisieren den Zeitpunkt der Abrissarbeiten.

Monika List (l.) hat  21 Jahre im SEZ gearbeitet. Sie hält den Abriss des Hauses für eine Schande. An ihrer Seite: Susanne Lorenz von der Initiative „SEZ für alle“.
Monika List (l.) hat 21 Jahre im SEZ gearbeitet. Sie hält den Abriss des Hauses für eine Schande. An ihrer Seite: Susanne Lorenz von der Initiative „SEZ für alle“.Henk Hogerzeil/Berliner Zeitung

„Sport- und Erholungszentrum eröffnet“, titelte die Berliner Zeitung in ihrer Wochenendausgabe Ende März 1981 auf der ersten Seite. Standort des „nach nur 29-monatiger Bauzeit fertiggestellten Hauses an der Leninallee, in dem es vielfältige Freizeitgestaltung gibt, ist der traditionsreiche Arbeiterbezirk Friedrichshain“, hieß es in dem vierspaltigen Beitrag. Zu lesen ist auch, dass die Berliner ihren neuen Freizeittempel gestürmt hätten.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar