Schießereien auf offener Straße, mehr als eine halbe Million registrierte Straftaten und rund 7500 Demonstrationen pro Jahr – die Berliner Polizei steht unter enormem Druck. Zwischen politisch aufgeladenen Protesten und Kriminalität wird sie zunehmend zum Prellbock der gesellschaftlichen Konflikte. Die schwarz-rote Koalition hat deshalb die Befugnisse der Beamten ausgeweitet – nicht zuletzt auf Drängen der Gewerkschaft der Polizei (GdP).
Warum das aus Sicht der Gewerkschaft noch nicht ausreicht, erklärt deren Berliner Landeschef Stephan Weh, den der Landesdelegiertentag am Donnerstag im Amt bestätigte, im Interview mit der Berliner Zeitung. Er fordert Änderungen am Demonstrationsrecht, plädiert dafür, dass die Polizei nicht mehr jeden Verkehrsunfall aufnimmt – und verrät, was es mit Bienen und Fliegen auf den neuen Uniformen auf sich hat.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
