Chronik eines Gewaltjahres

Clan-Krieg, Drogenhandel und Schutzgeld: Warum in Berlin fast täglich scharf geschossen wird

Schüsse auf offener Straße, in Bars, vor Geschäften – bewaffnete Gewalt ist in Berlin alltäglich geworden. Die Zahl der Schussabgaben erreichte im vergangenen Jahr einen Höchststand seit Kriegsende.

Schutzgelderpressung: Polizisten sichern für die Ermittlungen die Einschusslöcher im Schaufenster einer Fahrschule.
Schutzgelderpressung: Polizisten sichern für die Ermittlungen die Einschusslöcher im Schaufenster einer Fahrschule.Axel Billig/Pressefoto Wagner

Die Anwendung scharfer Schusswaffen gehört mittlerweile zum kriminellen Alltag. Noch nie wurde seit Kriegsende in Berlin so oft geschossen wie im zurückliegenden Jahr. Es vergeht kein Tag, an dem nicht mindestens mit einer Schusswaffe gedroht wird – eine Rückschau auf einige gravierende Fälle:

Berliner Zeitung

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