Panke

Berlin hat seine Panke ziemlich versaut: Ist der Fluss noch zu retten?

Die Stadt ist dem Fluss auf die Pelle gerückt, sagt Katrin Vietzke, die das Renaturierungsprojekt leitet. Sie erklärt, warum die Millioneninvestitionen weiter gebraucht werden.

Kurz vor der Grenze zu Brandenburg geht es der Panke noch gut – bei den Pölnitzwiesen in Buch.
Kurz vor der Grenze zu Brandenburg geht es der Panke noch gut – bei den Pölnitzwiesen in Buch.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Berlin wird auch als „blaue Hauptstadt“ bezeichnet, weil die Stadt so wasserreich ist. Alles Berliner Wasser nimmt so viel Platz ein wie Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain zusammen. Die Lebensadern dieser Wasserstadt sind die Flüsse: Nach der Spree und der Havel ist die Panke der drittlängste Fluss der Stadt. Nach diesem Fluss, der aus Bernau kommt und in Wedding in die Spree fließt, ist auch der Bezirk Pankow benannt. Früher war sie als „Stinkepanke“ bekannt: Gerbereien am Flussufer arbeiteten unter anderem mit Hundekot, außerdem verschmutzten Abfälle den Fluss. Mittlerweile hat sich die Panke ein wenig erholt, doch Baden sollte man in ihr nach wie vor nicht.

Berliner Zeitung

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