Flüchtlinge

Mohammeds Traum vom gelobten Land: Wie das Asylgewerbe in Berlin abkassiert

2,2 Milliarden Euro gab Berlin 2025 für Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten aus. Wie die Vorstellungen eines 33-jährigen Syrers mit der Realität kollidieren.

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundeskanzleramt: „80 Prozent der Syrer sollen zurück.“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundeskanzleramt: „80 Prozent der Syrer sollen zurück.“Kay Nietfeld/dpa

Spätestens seit dem Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin tobt die Diskussion: Wann kehren die fast eine Million Syrer, die vor Assads Schreckensherrschaft nach Deutschland flüchteten, in ihre Heimat zurück und helfen dort beim Wiederaufbau?

Allein in Berlin leben nach Angaben des Statistischen Landesamtes mehr als 40.000 syrische Staatsbürger. Sie haben einen Asylstatus, sind als Kriegsflüchtlinge eingestuft oder einfach nur geduldet. Für die Unterbringung und Verköstigung von Flüchtlingen gab das Land Berlin nach Angaben der der Sozialverwaltung allein im vergangenen Jahr rund 2,2 Milliarden Euro aus.

Berliner Zeitung

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