In Berlin herrscht sozialer Notstand: Mieten, Energie- und Lebenshaltungskosten – alles wird teurer. Nur noch wenige Menschen können sich das Leben in der Hauptstadt überhaupt noch leisten. Eine neue Sozialstudie zeigt nun mit erschreckender Präzision, wie ernst die Lage ist: Inzwischen gilt jede fünfte Person in Berlin als armutsgefährdet. Besonders Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen geraten stark unter Druck. Für sie wird es nun immer schwerer, über die Runden zu kommen.
Die Berliner Linke sieht vor allem das konstant hohe Mietpreisniveau als einen zentralen Faktor der Armutsgefährdung. Laut der Partei ist die Lage inzwischen so prekär, dass sogar von einem „Mieten-Notstand“ gesprochen werden muss. In Anbetracht der großen Not Tausender Berliner Mieter sei schnelles Handeln gefragt.

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