Suchttherapie

Kokain zur Erdbeertorte: Was ein Berliner Geschäftsmann auf Entzug erlebt

Monkey Dust, Crystal Meth, Alkohol: Es ist leicht, in Berlin an Drogen zu kommen – und umso schwerer, sich davon loszusagen. Zu Besuch auf einer Suchtstation.

Oberärztin Chantima Goertz leitet die Station der Klinik Friedrich von Bodelschwingh in Wilmersdorf.
Oberärztin Chantima Goertz leitet die Station der Klinik Friedrich von Bodelschwingh in Wilmersdorf.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Es vergingen keine vier Stunden. Drei Whiskey-Cola hat er in dieser Zeit getrunken. Dazu kamen noch drei Lines Kokain, durch die Nase inhaliert. „Danach habe ich das Zeug weggeschmissen“, sagt Paul Neumann. An der Situation änderte das nichts. Wieder hatte er nicht durchgehalten. Wieder folgte auf eine Phase der Abstinenz ein Rückfall, zum zweiten Mal nun schon.

Paul Neumann heißt eigentlich anders, aber seinen richtigen Namen möchte er nicht veröffentlicht sehen. Er ist Geschäftsmann und das Thema heikel. Es geht um Kokain und Alkohol, um Drogen und Sucht. Und darum, wie schwer es ist, davon loszukommen.

Berliner Zeitung

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