Berlin in der Lock-in-Falle

Kein Geld, kein Umzug: Warum in Berlin die Nachfrage nach Wohnraum sinkt – und die Mieten trotzdem steigen

In Berlin geht die Nachfrage nach Mietwohnungen zurück, während die Preise weiter steigen. Warum ist das so – und was hat der Lock-in-Effekt damit zu tun? Eine Analyse.

Laut Statistik sinkt in Berlin die Nachfrage nach Mietwohnungen. Von einer Entspannung des Wohnungsmarktes kann deswegen jedoch noch längst keine Rede sein.
Laut Statistik sinkt in Berlin die Nachfrage nach Mietwohnungen. Von einer Entspannung des Wohnungsmarktes kann deswegen jedoch noch längst keine Rede sein.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Berlin ist eine Stadt voller Gegensätze – und auch der Mietermarkt sendet derzeit mehr als widersprüchliche Signale. Während in der Hauptstadt Tausende Menschen händeringend nach einer bezahlbaren Wohnung suchen, geht die Nachfrage nach Mietwohnungen laut Statistik zurück. Gleichzeitig steigen die Angebotsmieten weiter.

Ein bemerkenswertes Paradoxon. Denn die klassische Regel „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“ scheint für den Berliner Mietermarkt offenbar nicht zu gelten. Doch warum ist das so? Und welche Rolle spielen dabei die Mietpreisbremse und der sogenannte Lock-in-Effekt?

Berliner Zeitung

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