Betriebsratswahl

Einmischung von Elon Musk: Was bei der Tesla-Betriebsratswahl auf dem Spiel steht

Noch bis zum 4. März entscheiden 11.000 Beschäftigte in Grünheide über die Zukunft des Tesla-Werks. Warum der Konflikt eskaliert ist und sogar die Polizei auf den Plan rief.

Blick auf eine gespaltene Belegschaft: Tesla-Werksleiter André Thierig und das Management lehnen den Einfluss externer Gewerkschaften ab.
Blick auf eine gespaltene Belegschaft: Tesla-Werksleiter André Thierig und das Management lehnen den Einfluss externer Gewerkschaften ab.Sebastian Gollnow/dpa

In Teslas einzigem Autowerk in Europa wird in diesen Tagen über die zukünftige Ausrichtung der Arbeitnehmervertretung abgestimmt. Noch bis Mittwoch, den 4. März 2026, sind rund 11.000 Beschäftigte in Grünheide aufgerufen, einen neuen Betriebsrat zu wählen. Die Wahl gilt weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus als Stimmungs- und Machttest. Im Zentrum steht die Frage, ob die Belegschaft weiterhin auf eine interne, gewerkschaftsferne Lösung setzt oder der IG Metall die Mehrheit der 39 Sitze anvertraut.

Berliner Zeitung

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