Tarifkonflikt

„Eskalation nicht ausgeschlossen“: Streiks bei der BVG könnten Berlin im Winter lahmlegen

Neuer Tarifkonflikt: Verdi fordert mehr Freizeit und drei Tage mehr Urlaub. Doch die BVG bezweifelt, ob dieser Weg richtig ist. Auch bei der S-Bahn wird verhandelt.

10. Februar 2025: Mitglieder der Gewerkschaft Verdi demonstrieren   vor der BVG-Hauptverwaltung in Mitte. Im damaligen Streit um höhere Löhne und Gehälter gab es fünf Warnstreiks.
10. Februar 2025: Mitglieder der Gewerkschaft Verdi demonstrieren vor der BVG-Hauptverwaltung in Mitte. Im damaligen Streit um höhere Löhne und Gehälter gab es fünf Warnstreiks.Thomas Meyer/OSTKREUZ

Schnee, Eis, Kälte – und dann noch ein Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Stillstand bei U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen: Das wäre das Letzte, was sich Berlin wünschen würde. Doch die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es in diesem Winter dazu kommt. Die Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag für die fast 16.000 Beschäftigten des Landesunternehmens haben an diesem Dienstag begonnen. Vieles spricht dafür, dass die Gewerkschaft Verdi auf ihr Druckmittel nicht verzichten wird. Bei der Deutschen Bahn, zu der die S-Bahn gehört, gibt es ebenfalls Tarifverhandlungen.

Berliner Zeitung

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