Nachbarschaftscafé

„Endlich mal wat los hier“ – neuer Kiez-Treff bringt Leben nach Friedrichshagen

Engagierte Berliner haben ein Co-Working-Café in Friedrichshagen eröffnet – ein Begegnungsort mitten im Zentrum, an dem gelacht, getanzt und gelebt wird.

In Friedrichshagen entsteht ein „Dritter Ort“ der besonderen Art. Im neuen Nachbarschaftscafé können Menschen einander begegnen, lesen oder einfach nur sein.
In Friedrichshagen entsteht ein „Dritter Ort“ der besonderen Art. Im neuen Nachbarschaftscafé können Menschen einander begegnen, lesen oder einfach nur sein.Markus Wächter/Berliner Zeitung

„Friedrichshagen gehört die Zukunft“, sagte uns Lennart Studt, als wir ihn erstmals in jenem beschaulichen Örtchen am Nordufer des Müggelsees besuchten. Auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Amts für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung – kurz ASMW – wollte er einen Ort für gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten entwickeln.

Der Ökonom und Steuerexperte, der gebürtig aus Flensburg stammt, war Feuer und Flamme: Casa C, wie er sein Herzensprojekt nannte, sollte ein realistischer Gegenentwurf zur kapitalgetriebenen Bodenpolitik sein – und den Friedrichshagenern außerdem einen kulturellen wie kreativen Entfaltungsraum bieten.

Berliner Zeitung

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