Es ist eine delikate Affäre, die das Bundesamt für Verfassungsschutz und auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen in ein Zwielicht rückt. Darin spielen ein früherer EU-Diplomat und ein früherer ZDF-Redakteur eine Rolle.
Gerhard Sabathil war viele Jahre bei der EU unter anderem Direktor für Ostasien, außerdem Botschafter in Norwegen, Island und Südkorea. 2017 geriet der heute 72-Jährige in Verdacht, für China spioniert zu haben. Deshalb hörte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) etwa zwei Jahre lang seine Telefonate ab und öffnete seine Post, bis es den Generalbundesanwalt informierte.

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