Ost-Ikonen

„Kulturpolitisches Verbrechen“: Warum Berlins beliebte DDR-Bauten weichen müssen

Anfang März verschwindet mit dem SEZ wohl Berlins nächste DDR-Ikone. Inmitten der Tilgung ostdeutscher Erinnerungsorte wird das FEZ zum gallischen Dorf der Wuhlheide.

Fotoillustration: Roshanak Amini/Berliner Zeitung am Wochenende. Fotos: Imago

Berlin räumt auf – und reißt ab. Wo früher DDR-Geschichte stand, rollen seit Jahren die Bagger. Der Palast der Republik ist längst verschwunden, das Ahornblatt nahezu geräuschlos aus dem Stadtbild getilgt, und bald arbeiten sich die Maschinen durch das SEZ. Wer durch Berlin geht, erlebt, wie biografische Fixpunkte ganzer Generationen verschwinden: Markante DDR-Bauten, einst prägend für Identität und Alltag, werden nach und nach ausgelöscht.

Berliner Zeitung

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