„Fordern eine echte Entlastung“

BVG-Tarifrunde 2026: Verdi fordert mehr Freizeit – kommen wieder Warnstreiks?

Mehr Urlaub, längere Pausen und Ruhezeiten: Ab Januar geht es um bessere Arbeitsbedingungen beim größten Berliner Landesunternehmen. Aber schon der Tarifvertrag 2025 war teuer.

Kundgebung zum Start der Manteltarifrunde: Vor der BVG-Hauptverwaltung an der Holzmarktstraße in Mitte werben Verdi-Leute für ihre Forderungen.
Kundgebung zum Start der Manteltarifrunde: Vor der BVG-Hauptverwaltung an der Holzmarktstraße in Mitte werben Verdi-Leute für ihre Forderungen.Peter Neumann/Berliner Zeitung

Für seinen Versprecher bekam Serat Canyurt den größten Beifall. „Wir fordern 33 Tage mehr Urlaub“, rief der Sekretär der Gewerkschaft Verdi. Die knapp hundert Menschen, die sich vor der Hauptverwaltung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in Mitte versammelt hatten, quittierten das mit Johlen und Pfiffen. Aber 63 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr verlangt nicht einmal Verdi. „Es geht um 33 Tage für alle“, korrigierte Canyurt. Am Donnerstag überreichten der neue Verhandlungsführer der Gewerkschaft und sein Team die Forderungen für die nächste Tarifrunde bei der BVG.

Berliner Zeitung

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