Verkehr

Mehr als 200.000 Kunden: Wird das 29-Euro-Ticket doch noch ein Erfolg?

Für das Berlin-Abo legen BVG und S-Bahn Berlin neue Zahlen vor. Doch die Koalition will es bald wieder abschaffen – und das Deutschlandticket wird teurer.  

Eine U-Bahn fährt in die Station Märkisches Museum in Mitte ein. Auch sie kann mit dem Berlin-Abo für 29 Euro im Monat genutzt werden – wie die anderen Nahverkehrsmittel in Berlin auch.
Eine U-Bahn fährt in die Station Märkisches Museum in Mitte ein. Auch sie kann mit dem Berlin-Abo für 29 Euro im Monat genutzt werden – wie die anderen Nahverkehrsmittel in Berlin auch.Annika Bauer

Das neue 29-Euro-Ticket sei ein Rohrkrepierer, hieß es. Andere Bundesländer fragen, warum sich Berlin ein solches Sonderangebot leisten kann. Manche Finanzpolitiker in der Berliner Koalition wollen es am liebsten so schnell wie möglich wieder abgeschafft sehen. Doch klar ist auch: Eine wachsende Zahl von Berlinerinnen und Berlinern nutzt das Berlin-Abo für 29 Euro im Monat. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, weil sie es offenbar attraktiv finden. Nun hat die Zahl der Nutzer bei der BVG und der S-Bahn Berlin eine wichtige Marke überschritten: Auch offiziell liegt sie nun über 200.000.

Ganz Berlin für 29 Euro im Monat: Das ist das Motto für das neue Berlin-Abo. Während der Wiederholungswahl 2023 hatte die SPD dafür geworben, das im April des vergangenen Jahres abgeschaffte 29-Euro-Ticket wieder einzuführen, um die Berliner zu entlasten. Seit Juli dieses Jahres gibt es wieder eine Zeitkarte mit diesem Monatspreis, die für alle Nahverkehrsmittel im Berliner Stadtgebiet gilt. Diesmal handelt es sich um ein persönliches, nicht übertragbares Jahresabonnement, das während der ersten zwölf Monate nicht gekündigt werden kann.

Berliner Zeitung

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