Interview zu Bahn und BSW

Brandenburgs Verkehrsminister: „In den nächsten Jahren werden viele Fahrgäste leiden“

Der Koalitionsstreit in Potsdam bringt Detlef Tabbert um seinen Posten. Er kritisiert seine Ex-Partei BSW – und spricht über die Zukunft der Bahn in der Region.

„Die Kritik der BSW-Spitze ist an den Haaren herbeigezogen. Ich brauche keinen Parteienklamauk.“ – Detlef Tabbert erklärt, warum er das Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW) verließ.
„Die Kritik der BSW-Spitze ist an den Haaren herbeigezogen. Ich brauche keinen Parteienklamauk.“ – Detlef Tabbert erklärt, warum er das Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW) verließ.Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Ein Triebwagenmodell steht auf einem Schrank, das ist es fast auch schon. Für einen Verkehrsminister finden sich in Detlef Tabberts Büro erstaunlich wenig Souvenirs aus der Welt des Schienenverkehrs. Wenn er sein Potsdamer Dienstzimmer in der ehemaligen Kaserne des 1. Garde-Regiments im Frühjahr aufräumt, muss der 65-Jährige nicht allzu viele persönliche Gegenstände mitnehmen. Nach nur knapp einem Jahr im Amt ist der Minister für Infrastruktur und Landesplanung zwischen die Mühlen des Brandenburger Koalitionsstreits geraten.

Berliner Zeitung

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