Terrorismus

Berliner Ermittler sicher: Syrer wollte Juden und „Ungläubige“ erstechen und in die Luft sprengen

Der 23-jährige mutmaßliche IS-Fanatiker lebte in drei Wohnungen in Berlin. Laut Staatsanwaltschaft plante er einen Selbstmordanschlag.

In dem Haus in der Neuköllner Sonnenallee nahmen SEK-Beamte den terrorverdächtigen Syrer fest.
In dem Haus in der Neuköllner Sonnenallee nahmen SEK-Beamte den terrorverdächtigen Syrer fest.Paul Zinken

Gegen einen terrorverdächtigen Syrer hat die Berliner Generalstaatsanwaltschaft Anklage erhoben. Dem 23-jährigen Abdalla R. werden die Vorbereitung eines Terroranschlags, Terrorfinanzierung und in vier Fällen das Verbreiten von Propaganda terroristischer Organisationen vorgeworfen.

Spätestens im März vergangenen Jahres soll er den Entschluss gefasst haben, aus islamistischer Gesinnung einen terroristischen Anschlag in Berlin zu verüben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Dabei wollte er vor allem in Berlin lebende Juden töten. Auch seiner Ansicht nach „Ungläubige“ sollten den Ermittlungen zufolge dem Anschlag zum Opfer fallen.

Berliner Zeitung

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