Baubestand unter Druck

Altbauwohnungen in der Krise – Investoren ziehen sich aus Berlin zurück

Wohnungen kaufen, modernisieren und mit Gewinn verkaufen – in Berlin lohnt sich das nur noch selten. Wird der Gebäudetyp E das ändern?

Altbauwohnungen – wie etwa im Chamisso-Kiez in Kreuzberg – waren lange heiß begehrt. Für Investoren werden sie jedoch zunehmend zum unkalkulierbaren Risiko.
Altbauwohnungen – wie etwa im Chamisso-Kiez in Kreuzberg – waren lange heiß begehrt. Für Investoren werden sie jedoch zunehmend zum unkalkulierbaren Risiko.Jürgen Ritter/imago

Der Berliner Immobilienmarkt galt lange als Eldorado für sogenannte Fix-und-Flip-Investoren – also Anleger, die Bestandsobjekte erwerben, modernisieren und anschließend mit Gewinn weiterverkaufen. Besonders in den Jahren nach der Jahrtausendwende florierte das Geschäft mit sanierungsbedürftigen Altbauwohnungen.

Da wurden unsanierte Wohnungen für einen Schnäppchenpreis erworben, innerhalb weniger Wochen mit neuen Böden, Fenstern, modernen Küchen, hochwertigen Bädern und glänzenden Einbauschränken ausgestattet – und anschließend mit saftigem Aufpreis wieder verkauft.

Berliner Zeitung

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