Der Berliner Immobilienmarkt galt lange als Eldorado für sogenannte Fix-und-Flip-Investoren – also Anleger, die Bestandsobjekte erwerben, modernisieren und anschließend mit Gewinn weiterverkaufen. Besonders in den Jahren nach der Jahrtausendwende florierte das Geschäft mit sanierungsbedürftigen Altbauwohnungen.
Da wurden unsanierte Wohnungen für einen Schnäppchenpreis erworben, innerhalb weniger Wochen mit neuen Böden, Fenstern, modernen Küchen, hochwertigen Bädern und glänzenden Einbauschränken ausgestattet – und anschließend mit saftigem Aufpreis wieder verkauft.