Berlinale

„Vergiftete Atmosphäre“: Wolfram Weimer spricht sich für Tricia Tuttle als Berlinale-Chefin aus

Nach Darstellung des Kulturstaatsministers war es Tricia Tuttel selbst, die ihre Zukunft infrage gestellt hat. Die Filmszene hatte nach Antisemitismus-Vorwürfen über ihre Absetzung spekuliert.

Der Kulturstaatsminister beim Besuch der Berlinale
Der Kulturstaatsminister beim Besuch der BerlinaleChristoph Soeder/dpa

In der Debatte um die Zukunft von Tricia Tuttle als Berlinale-Chefin meldet sich nun der Kulturstaatsminister selbst in einem Interview zu Wort. Anders als es die viel diskutierte von der Bild-Zeitung verbreitete Nachricht nahelegte, war es in der Darstellung von Wolfram Weimer Tricia Tuttle selbst, die ihre Zukunft bei dem internationalen Filmfestival infrage stellte. „Sie sagte mir und auch meinem Amtschef am Dienstag, sie könne in dieser vergifteten Atmosphäre und ihren politischen Spannungen die Berlinale kaum weiterführen“, so Weimer (parteilos) in dem Interview mit der Rheinischen Post.

Berliner Zeitung

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