Dorian Baganz wird Chefredakteur

Das Leitungsteam der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) steht

Verleger Holger Friedrich benennt das Leitungsteam der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, darunter Chefredakteur, Geschäftsführer und Redakteure.

Das Leitungsteam der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ): Redakteurin Nora Domschke, Chefredakteur Dorian Baganz und Geschäftsführer Dirk Jehmlich (v.l.n.r.)
Das Leitungsteam der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ): Redakteurin Nora Domschke, Chefredakteur Dorian Baganz und Geschäftsführer Dirk Jehmlich (v.l.n.r.)Henk Hogerzeil/Berliner Zeitung

Im September 2025 hatte der Verleger des Berliner Verlags, Holger Friedrich, seine Pläne öffentlich gemacht, die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (OAZ) als Leitmedium aus und für Ostdeutschland zu lancieren. Nun steht fest: Die redaktionelle Leitung dieses Vorhabens wird Chefredakteur Dorian Baganz übernehmen.

Dazu Verleger Friedrich: „Als ich Dorian im vergangenen Herbst kennenlernte, wurde mir schnell klar, dass ich ein journalistisches Ausnahmetalent vor mir habe. Aufgewachsen im Westdeutschland der Nachwendezeit und mit tiefer journalistischer Erfahrung in Ostdeutschland, ist er außerdem der perfekte Übersetzer zwischen beiden Welten und bestens dafür gerüstet, ostdeutsche Perspektiven im gesamtdeutschen Diskurs anschlussfähig zu machen.“

„Wir wollen das Leitmedium in Ostdeutschland werden“

Bisher blickt Dorian Baganz auf eine Karriere als Redakteur bei der Wochenzeitung „der Freitag“ zurück. Dort war er zunächst etliche Jahre als Reporter tätig und baute ab 2022 das Nachhaltigkeitsressort „Grünes Wissen“ auf. Ab Mai 2024 leitete er das Wirtschaftsressort. Nun schaut er mit viel Vorfreude auf seine neue Aufgabe bei der OAZ: „Wir wollen das Leitmedium in Ostdeutschland werden“, sagt Baganz.

Mit gut recherchiertem Journalismus, der keine ideologischen Scheuklappen trägt, wolle er das Vertrauen der Menschen gewinnen – auch jener, die sich vor geraumer Zeit von den etablierten Medien abgewendet hätten. „Ich werde unermüdlich dafür arbeiten, dass unsere Leser in naher Zukunft sagen: Diese Art der Berichterstattung hat uns gefehlt!“

Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung wird nicht im Berliner Verlag, sondern im neu gegründeten Ostdeutschen Verlag erscheinen. Dieser gehört, wie auch der Berliner Verlag, zur Ostdeutschen Medienholding GmbH. Für die Leitung des Ostdeutschen Verlags konnte Verleger Holger Friedrich Dirk Jehmlich gewinnen, der über große Expertise im Aufbau von Marken und der Erschließung neuer Wachstumschancen verfügt.

Noch einmal Holger Friedrich: „Dirk Jehmlich bringt die unternehmerische Erfahrung mit, die der Aufbau der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung erfordert. Eine neue Marke entsteht schließlich nicht durch Absichtserklärungen, sondern durch ambitionierte Ziele, überraschende Strategien und konsequente Umsetzung.“

„Eine der zukunftsstärksten Regionen Europas“

Angesprochen auf seine Mission erklärte Jehmlich: „Die OAZ geht von einer einfachen, aber oft unterschätzten Annahme aus: Ostdeutschland ist eine der zukunftsstärksten Regionen Europas. Nicht trotz seiner Geschichte, sondern wegen ihr. Unsere Aufgabe ist es, diese Realität sichtbar zu machen, einzuordnen und zum Leben zu erwecken. Für mich ist es besonders reizvoll, die Erfolgsgeschichte Ostdeutschlands aktiv mitgestalten zu können.“

Weiterhin werden Nora Domschke und Adrian Schintlmeister Teil des redaktionellen Teams der OAZ in Sachsen. Domschke startete ihre journalistische Karriere bei der Sächsischen Zeitung, bevor die studierte Germanistin und Kunsthistorikerin in die Kommunikationsberatung wechselte. Sie übernimmt die Standortleitung für Sachsen. Schintlmeister ist ausgebildeter Slawist mit Schwerpunkt russische Literatur und sammelte journalistische Erfahrungen beim Portal TAG24. Das Team wird stetig erweitert.

Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung wird im Februar sowohl als digitales Angebot unter www.ostdeutscheallgemeine.com als auch als werktäglich erscheinendes E-Paper sowie als gedruckte Wochenendausgabe verfügbar sein. Weiterführende Informationen finden sich auf https://projekt-halle.berlinerverlag.com.