Theater

Ohne René Pollesch an der Volksbühne: Anne und Fabian Hinrichs über ihr „Abenteuer zum Lichte hin“

Sie sind verheiratet und arbeiten nun zum ersten Mal zusammen an der Volksbühne. Fabian und Anne Hinrichs über die Zumutungen und Verlockungen des Theaters. Auch für sie als Paar.

Auf der Treppe zum Minsk in Potsdam: Anne und Fabian Hinrichs
Auf der Treppe zum Minsk in Potsdam: Anne und Fabian HinrichsThomas Meyer/Ostkreuz

Die ganz persönliche Nähe zwischen Fabian Hinrichs und René Pollesch war die Grundlage für die gemeinsam geschaffenen Theaterabende. Diese Nähe klingt in den Inszenierungen auch nach Polleschs Tod noch durch und macht diese Abende zu Ereignissen. Kein anderer Regisseur kann die Position Polleschs für Fabian Hinrichs ausfüllen. Aber wer wäre ihm näher als seine Frau? Für „Irgendetwas ist passiert“, dass am 30. Januar in der Volksbühne Premiere hat, entwickeln die Psychotherapeutin Anne Hinrichs und der Schauspieler Fabian Hinrichs ein Theaterstück über zwei Figuren, die um Nähe, Schuld und Verständigung ringen. Im Gespräch erzählen sie von einem Arbeitsprozess ohne Sicherheitsnetz, von Kunst, Affekten, Weltüberforderung und davon, warum man Dunkelheit aushalten muss, wenn etwas entstehen soll.

Berliner Zeitung

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