Die Jury des Theatertreffens hat am Dienstagvormittag ihr Votum über die zehn nach Berlin einzuladenden bemerkenswertesten Inszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum bekannt gegeben. Die Nachricht ist, dass die Volksbühnenproduktion „Peer Gynt“ von Vegard Vinge und Ida Müller nicht zu den Gekürten gehört. Das Theater hatte sich sozusagen selbst eingeladen, indem es die zweite Staffel des aus sechs jeweils achtstündigen Folgen bestehenden Totaltheaters, bei dem das ganze Haus in Beschlag genommen wird, für den kommenden Mai ansetzte. Das ist ein bisschen so, als würde man schon mal Frack und weiße Fliege kaufen, bevor man überhaupt den Nobelpreis verliehen bekommt.

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