Theaterkritik

Gorkis „Kinder der Sonne“ am Berliner Ensemble: Eine Sketchparade des Selbsthasses

Jakob Nolte ironisiert Gorkis Elitentragödie und reflektiert auch die Rolle des Kulturbetriebs. Die Regisseurin Laura Linnenbaum fädelt am BE die Neurosen auf. Die Kritik

„Kinder der Sonne“ von Jakob Nolte nach Maxim Gorki im BE, im Bild: Lili Epply, Sebastian Zimmler, Maeve Metelka (v.l.)
„Kinder der Sonne“ von Jakob Nolte nach Maxim Gorki im BE, im Bild: Lili Epply, Sebastian Zimmler, Maeve Metelka (v.l.)Gianmarco Bresadola

Blöde Klimakrise. Dass es immer heißer wird, wäre noch ein hinnehmbares Problem – wenn der Deckenventilator nicht den Geist aufgegeben hätte. Und wenn der Kühlschrank noch Eiswürfel ausspucken würde, sodass man die Drinks nicht lauwarm runterschütten muss. Entsprechend liegen die Nerven blank.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar