Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass ich die Diseuse und „Direkt-Empathin“ (Selbstbezichtigung!) Georgette Dee zum ersten Mal auf einer Berliner Bühne sah. Es gibt nicht viel zu sagen, außer: Ich war hin und weg. So viel wunderbar-liebevolle Schonungslosigkeit über Liebe, Lust und das Leben und wie wir Menschen versuchen, all das an uns zu reißen, nur um ihm dann wieder zu entkommen, all das war eine Offenbarung für mich. Für ein paar Jahre entwickelte ich eine echte Georgette-Obsession. Aber wie es manchmal so ist, verlor ich sie dann aus den Augen – warum, kann ich gar nicht mehr sagen. Ich schätze, mir kam das Leben dazwischen. So jedenfalls würde sie es sagen.

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