Eine dunkle Kellertreppe, die doch weniger wacklig ist, als sie zunächst wirkt, führt von einem einstigen Kreuzberger Fabrikgelände hinunter in den „Bunker“. So nennt das Rap-Trio RapK das kreative Zentrum seines Schaffens, das mit dem Wort Studio nur unzureichend beschrieben wäre. Denn hier nehmen die Rapper nicht nur ihre Musik auf, sondern tüfteln, planen und chillen manchmal rund um die Uhr. Dicke Betonpfeiler durchziehen den Raum, das Licht der an der Decke montierten Neonröhren leuchtet eher spärlich, an der Wand hängt ein abstraktes Gemälde im Stil des Minimalismus; als Besucher muss man wahlweise an ein Atelier oder einen Technoclub denken. Von hier, aus dem Berliner Untergrund, mischt RapK die HipHop-Szene mit seinem melodiösen, genreoffenen Rap-Sound auf.

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