Bei Menschen, die in den 70er- und 80er-Jahren in der DDR gelebt haben, ruft der Autor viele Erinnerungen wach: Orte und Lieder, Mode, Eissorten und Unterrichtsthemen. Ungewöhnlich für einen Roman, sind hier auch konkrete Schilderungen von Sportwettkämpfen zu lesen.
Der Held in „Zwei, drei blaue Augen“ fühlte sich in der Leichtathletik zu Hause, bevor er Schauspiel und Musik für sich entdeckte. Die Läuferin Marita Koch ist ihm ein bewundertes Vorbild. „Um mindestens drei Goldmedaillen ist Marita geprellt worden“, schreibt er anlässlich der Olympischen Spiele von Los Angeles 1984. Die DDR folgte wie fast alle sozialistischen Länder „dem sowjetischen Boykottbefehl“.

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