Nachruf auf eine Künstlerin

Zum Tod von Henrike Naumann: Der deutsche Pavillon in Venedig wird  zum Ort ihres Vermächtnisses

Die aus Zwickau stammende Bildhauerin Henrike Naumann war für die 61. Venedig-Biennale erwählt. Jetzt kam die schockierende Nachricht von ihrem Tod.

Henrike Naumann (1984–2026) in ihrer Ausstellung im Marie-Elizabeth-Lüders-Haus, Bundestag, Berlin, am 12. Juni 2024
Henrike Naumann (1984–2026) in ihrer Ausstellung im Marie-Elizabeth-Lüders-Haus, Bundestag, Berlin, am 12. Juni 2024Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Es ist ein Abriss, ein abrupter Bruch, der keine Zeit für Abschiede, letzte Worte ließ, der fassungslos macht. Henrike Naumann, die ostdeutsche Bildhauerin, die so ganz andere Kunst machte, als die meisten ihrer Generation, lebt nicht mehr. Mit 41 Jahren ging diese hoffnungsvolle,  zuletzt steile Karriere zu Ende. Unsere aus dem sächsischen Zwickau stammende markante „Frau für Venedig“, auserwählt für den deutschen Pavillon der 61. Kunst-Biennale, starb am vergangenen Samstag in Berlin.

Berliner Zeitung

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