Berlinale nebenan

Julian Rosefeldt zerlegt in „Gone Astray“ die Mythenmaschine Kino

In einer Parallelaktion zur 76. Berlinale analysiert der Experimentalfilmer Julian Rosefeldt in der Galerie Bober die Mechanismen des Filmemachens. Eine würzige Mischung aus Humor und Ernst.

Seltsame Kundschaft, Szene in  „Gone Astray“, zu sehen in der Galerie Bober am Strausberger Platz
Seltsame Kundschaft, Szene in „Gone Astray“, zu sehen in der Galerie Bober am Strausberger PlatzJulian Rosefeldt

Das Kino International an der Karl-Marx-Allee ist leider noch nicht wieder Berlinale-Hotspot, es ist nach der Sanierung erst wieder am 26. Februar empfangsbereit – da sind die Bären-Trophäen längst vergeben. Nur 300 Meter entfernt, in der Galerie Bober am Strausberger Platz, 2024 gegründet als Ort für die Schnittstellen zwischen Kunst und Kino, laufen die popkulturellen Filme des Experimental-Stars Julian Rosefeldt.

Berliner Zeitung

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