Erinnerungen in Stein

Zum 100. Geburtstag des Künstlers: Sein Mosaik prägt den Alexanderplatz bis heute

1925 kam der Maler Walter Womacka auf die Welt. In der DDR war er allgegenwärtig und auch heute prägt sein „Bauchbinden“-Mosaik am Haus des Lehrers den Berliner Alex.

Detail aus dem sieben Meter hohen und 25 Meter langen Mosaikfries von Walter Womacka am Haus des Lehrers nahe dem Alexanderplatz
Detail aus dem sieben Meter hohen und 25 Meter langen Mosaikfries von Walter Womacka am Haus des Lehrers nahe dem AlexanderplatzBerliner Zeitung/Carsten Koall

Berliner gucken kaum noch hin, weil sie es so gut kennen, aber Touristen holen sich vorm Haus des Lehrers am Alex fast Nackenstarre, um den Fries rund ums Haus zu betrachten, die idealisierten Szenen aus dem sozialistischen Alltag auszudeuten. Im Berliner Volksmund heißt das bunte Mosaik „Bauchbinde“, als sei das Gebäude eine teure Zigarre mit Premium-Banderole.

Berliner Zeitung

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