Berlinale

Die Berlinale ist politisch – und hat sehr gute Preisträger

„Jeder hier hat die Wahrheit gesagt“, erklärt die ausgezeichnete Sandra Hüller. Die Bären-Verleihung zeigt: Die Berlinale hatte einen starken Wettbewerb.

Sandra Hüller mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle im Film „Rose“
Sandra Hüller mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle im Film „Rose“Sebastian Gollnow/dpa

Welchen Sturm hatte Wim Wenders mit seiner Absage an die politische Wirkung des Kinos auf der Eröffnungspressekonferenz ausgelöst und die Berlinale damit in eine veritable Identitätskrise gestürzt. Schließlich ist man in Berlin stolz auf das oft gebrauchte Attribut des „politischsten“ der großen Festivals. Und nun vergibt Wenders’ Jury ihren Goldenen Bären ausgerechnet an den politischsten Film weit und breit, „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak.

Berliner Zeitung

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