Berlinale

Publikum flieht reihenweise: Angela Schanelecs „Meine Frau weint“ quält im Wettbewerb

Markus Schleinzer überrascht mit „Rose“. Bei Angela Schanelec hingegen ist alles so spröde wie immer. Zwei deutschsprachige Wettbewerbsfilme in der Kritik.

In „Meine Frau weint“ hat Kranführer Thomas Eheprobleme.
In „Meine Frau weint“ hat Kranführer Thomas Eheprobleme.© Blue Monticola Film

Es sind meist die kleinen, unprätentiösen deutschsprachigen Filme, die in den letzten Jahren auf der Berlinale überraschten. „Rose“ von Markus Schleinzer ist wieder einer dieser Kandidaten. Sandra Hüller spielt in dieser österreichisch-deutschen Produktion eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert als einen Soldaten namens Rose ausgibt. Sie erschleicht sich einen Bauernhof, den ein toter Kamerad erben sollte. Doch die Dorfgemeinschaft wird mit der Zeit misstrauisch und beginnt, an Roses Identität zu zweifeln.

Berliner Zeitung

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