Interview

Zwei Schriftstellerinnen namens Katja meckern über die Stadt: „Vielleicht ist Berlin sich einfach zu egal“

Die beiden Schriftstellerinnen Katja Lange-Müller und Katja Oskamp über wachsendes Elend, schrumpfende Kneipenkultur und die Dreck- und Kuschelecken von Berlin.

Katja Oskamp und Katja Lange-Müller (v.l.)  in der Weddinger Frühlingssonne
Katja Oskamp und Katja Lange-Müller (v.l.) in der Weddinger FrühlingssonneEmmanuele Contini/Berliner Zeitung

Sehr viele finstere und vier hellere Beobachtungen über Berlin besprechen wir mit den beiden Schriftstellerinnen Katja Oskamp und Katja Lange-Müller an einem sonnigen Nachmittag im Wedding. Zum Glück findet das Gespräch bei einem guten Kaffee und gewaschenem Obst statt – und nicht in einer der wenigen noch geöffneten Kneipen, um die es in einem großen Teil des Gesprächs geht. Wir hätten sonst wohl kein Ende gefunden und sind auch so schon nahe daran, uns in der Schicksalsgenossenschaft aufzulösen und nach Neuruppin oder in die Schweiz auszuwandern. So aber können wir das Interview pünktlich zum 80. Geburtstag der Berliner Zeitung abliefern.

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