Gastronomie in Berlin

Eine Frage der Ähre: Was die Pizza im Rasoterra in Charlottenburg besonders macht

Kaum ein italienisches Restaurant in Berlin feiert das Mehl für seine Pizzen so sehr wie das Rasoterra in Charlottenburg. Dabei liegt das Beste obendrauf.

Aus dem Herzen Neapels in den Westen Berlins: die Teigspeisen im Rasoterra
Aus dem Herzen Neapels in den Westen Berlins: die Teigspeisen im RasoterraSelina Schrader

Eigentlich ist es ein Altar aus Mehl. Er besteht aus hüfthohen Säulen, gestapelt aus Mehlpaketen, gelagert im Flur des Pizzarestaurants Rasoterra und bewacht von Küchenchef Karim Yacoubi. „Die Mehle sind für uns enorm wichtig“, erklärt Yacoubi und streicht fast zärtlich über eines der weißen Pakete, das ganz oben liegt. „Dies ist ein Mehl vom Typ 001 von der Mühle Petra in Vighizzolo d’Este, unweit von Padua: Es ist einer der besten Mehl-Hersteller in ganz Italien. Der Typ 001 ist mit Weizenkeimen angereichert und liegt vom Mahlgrad zwischen einem Vollkornmehl und dem feineren Typ 00, das dem deutschen Typ 405 ähnelt.“

Berliner Zeitung

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