Hydroskin

Eine Wasserhaut für Häuser: Berlin sollte diese Idee nutzen!

Häuserfassaden sind Hitze und Starkregen ausgesetzt. Eine Architektin entwickelte ein Material, das die Stadt kühlen und gegen Überschwemmungen schützen soll.

Christina Eisenbarth, Gründerin von Hydroskin, zeigt an der Universität Stuttgart ein Hydroskin-Muster. Im Hintergrund steht das Experimental-Hochhaus, an dem die Wasserhaut getestet wird.
Christina Eisenbarth, Gründerin von Hydroskin, zeigt an der Universität Stuttgart ein Hydroskin-Muster. Im Hintergrund steht das Experimental-Hochhaus, an dem die Wasserhaut getestet wird.Marijan Murat/dpa

In den letzten Augustwochen und ersten Septembertagen konnte man es auch in Berlin wieder erleben: Gerade in dicht bebauten städtischen Vierteln staut sich auf Straßen und an Häuserfassaden die Hitze. Nachts kühlt es nur langsam ab. Versiegelte Flächen wirken als Wärmespeicher. Man spricht von „urbanen Hitze-Inseln“ mit Temperaturen, die bis zu vier Grad über dem Durchschnitt der Stadt liegen, wie 2023 eine Studie ergab, an der Forscher der Technischen Universität Berlin und des Einstein Center Climate Change mitwirkten. In Berlin gehören dazu Viertel in Charlottenburg und Friedrichshain.

Berliner Zeitung

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