Stadtgeschichte

Neue Fahrradroute in Berlin: 18 Sehenswürdigkeiten der Industriekultur entdecken

„Warmes Licht und kühles Bier“: Auf 25 Kilometern verbindet eine neu ausgeschilderte Radstrecke Geschichte und Genuss. Sieben weitere sind geplant.

Eine von mehreren Brauereien in Prenzlauer Berg: Auch die Kulturbrauerei, in der bis 1967 gebraut wurde, liegt an der Radroute.
Eine von mehreren Brauereien in Prenzlauer Berg: Auch die Kulturbrauerei, in der bis 1967 gebraut wurde, liegt an der Radroute.Seeliger/imago images

„Warmes Licht und kühles Bier“: So heißt die erste von acht Fahrradrouten der Berliner Industriekultur, die pünktlich zum Start der Fahrradsaison ausgeschildert wurde. Der Rundkurs, der am Deutschen Technikmuseum in der Trebbiner Straße startet, leitet Radfahrer auf komfortablen Wegen zu Zeugnissen spannender Zeitgeschichte.

Das Logo mit weißem Blitz auf rotem Grund weist den Weg durch Kreuzberg, Mitte, Wedding, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg.

Die Route verläuft auf Radwegen, Nebenstraßen und Uferwegen. Von den 25 Kilometern führen 18 über Asphalt. 85 Wegweiser und 100 Routenplaketten weisen den Weg, alle sind mit einem Schutz gegen Aufkleber und Graffiti beschichtet.

18 Sehenswürdigkeiten liegen am Weg

Am Weg liegen 18 Sehenswürdigkeiten der Berliner Industriekultur, unter anderem frühere Standorte der Elektroindustrie und einstige Brauereien in Prenzlauer Berg. 16 Gebäude und Ensembles stehen unter Denkmalschutz.

Wer unterwegs Durst oder Hunger bekommt – kein Problem. Neun Gaststätten liegen am Weg. Das Berliner Zentrum Industriekultur hat die Fahrradroute in Zusammenarbeit mit infraVelo, dem Berliner Senat, visitBerlin und weiteren Partnern entwickelt. Das Geld kommt vom Land. Informationen sind als Flyer, PDF-Download, GPX-Tracks sowie per Routennavigator komoot zugänglich – auf Deutsch und Englisch.