In Frankreich ist eine der größten Insektenfabriken Europas Anfang Dezember 2025 in gerichtliche Liquidation gegangen. Das französische Unternehmen Ynsect, lange als Vorzeigeprojekt der Insektenzucht gefeiert, verarbeitete seit 2011 Mehlwürmer zu Lebensmitteln, Dünger und Proteinpulver für Tierfutter. Gefördert wurde das Start-up unter anderem mit hohen staatlichen Zuschüssen.
Ynsect wurde 2011 gegründet und beschäftigte zeitweise über 300 Mitarbeitende und sammelte mehrere hundert Millionen Euro an Finanzmitteln aus privaten und öffentlichen Quellen ein. Ein Teil davon stammte aus Steuergeldern, rund 20 Millionen Euro von der EU-Kommission für den Bau der Fabrik in Amiens. Jetzt wird das Start-up endgültig aufgelöst. Alle Vermögenswerte werden in Geld umgewandelt, um damit die restlichen Schulden zu begleichen.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
