Ersatz für russisches Gas

Trans-Adria-Pipeline: Aserbaidschan liefert erstmals Gas nach Deutschland

Aserbaidschan startet nach eigenen Angaben Lieferungen über die Trans-Adria-Pipeline nach Deutschland und Österreich – doch Mengen und Verträge bleiben offen.

EU-Kommissionspräsidentin <a href="https://www.berliner-zeitung.de/topics/ursula-von-der-leyen">Ursula von der Leyen</a>&nbsp;und Aserbaidschans Präsident <a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/autoritarer-aliyev-in-aserbaidschan-wiedergewahlt-li.2184978">Ilham Aliyev</a>&nbsp;am 17. Juli 2022 in Baku (Symbolbild)
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev am 17. Juli 2022 in Baku (Symbolbild)Presidential Administration of Azerbaijan/imago

Als die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Sommer 2022 nach Baku reiste, ging es um Ersatz für russisches Gas. In der aserbaidschanischen Hauptstadt vereinbarte sie mit Präsident Ilham Aliyev, die Gaslieferungen über den Südlichen Gaskorridor auszuweiten – als Teil der europäischen Strategie, unabhängiger von Moskau zu werden.

Jetzt soll dieses Gas erstmals auch Deutschland erreichen. Aserbaidschans staatlicher Energiekonzern Socar teilte am Freitag mit, dass aserbaidschanisches Erdgas seit Januar dieses Jahres über die Trans-Adria-Pipeline (TAP) nicht mehr nur nach Südeuropa, sondern auch nach Österreich und erstmals nach Deutschland geliefert werde.

Berliner Zeitung

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