Russlands Pläne zum massiven Ausbau der Flüssiggasproduktion geraten ins Stocken. Das Ziel, die jährliche LNG-Erzeugung auf 100 Millionen Tonnen zu steigern, sei unter den derzeitigen Sanktionsbedingungen nicht zu halten, sagte Vizepremier Alexander Novak dem Sender Rossija-24. Der Zeitplan werde sich um mehrere Jahre verschieben.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte ursprünglich angestrebt, die LNG-Produktion des Landes bis 2030 zu verdreifachen und damit einen Anteil von rund 20 Prozent am Weltmarkt zu erreichen. Aufgrund westlicher Sanktionen gegen den Energiesektor werde es jedoch eine „Verzögerung von einigen Jahren bei der Erreichung dieses Ziels geben“, räumte Novak ein. Einen neuen Zeitplan nannte er nicht.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
