Schon vor der Wahl haben viele deutsche Unternehmen wie Bosch und Mercedes Teile ihrer Produktion nach Ungarn verlagert. Niedrige Kosten und günstige Energie treiben diese Entwicklung seit Jahren. Mit dem Regierungswechsel dürfte der Druck auf den Standort Deutschland nun weiter steigen.
„Ungarn war schon sehr attraktiv für die deutsche Industrie und wird durch den Regierungswechsel und die vermeintlich größere EU-Nähe noch attraktiver“, sagt Frank Schwope, Dozent für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln, auf Anfrage der Berliner Zeitung. Ungarns designierter Ministerpräsident Péter Magyar hat bereits engere Zusammenarbeit mit Deutschland angekündigt.

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