Russlands Ölexporte sind im November auf den niedrigsten Stand seit Jahren gefallen. Das berichtet die britische Financial Times. Ursächlich für den Einbruch sind demnach neben den US-Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil vor allem ukrainische Drohnenangriffe, die den reibungslosen Betrieb von Exportterminals und Tankern verhindern.
Nach Angaben des Energiedatenanbieters Vortexa sind die russischen Ölexporte im November auf rund zwei Millionen Barrel pro Tag abgesackt – ein Rückgang von rund 21 Prozent gegenüber dem Monatsdurchschnitt für den Zeitraum 2016 bis 2024. Experten zufolge muss Russland bei anhaltendem militärischen und diplomatischen Druck mit strukturellen Einschränkungen auf dem globalen Markt rechnen – vor allem, weil das Land seine Fässer ohnehin nur mit hohen Preisabschlägen absetzen kann.

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