Nach dem Lieferstopp für russisches Gas über Nord Stream im Sommer 2022 und Ende 2024 auch über die Ukraine haben sich die USA zum wichtigsten LNG-Lieferanten Europas entwickelt. Doch was als Notlösung begann, ist inzwischen zu einer neuen Abhängigkeit geworden. Mehr als die Hälfte des europäischen LNG stammt laut der EU-Kommission mittlerweile aus den Vereinigten Staaten.
Jetzt will die EU gegensteuern. Angesichts wachsender Spannungen mit Washington, zuletzt ausgelöst durch Drohungen von US-Präsident Donald Trump rund um Grönland, sucht Brüssel nach Alternativen. Weniger LNG aus den USA, mehr aus Katar und Kanada, lautet die neue Richtung. Entsprechende Gespräche seien bereits angelaufen, sagte der EU-Energiekommissar Dan Jørgensen diese Woche in Brüssel.

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