Die Bundesregierung lockert das unter Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck beschlossene und viel umstrittene Heizungsgesetz und macht Gas- und Ölheizungen wieder deutlich einfacher möglich. Für die Industrie kommt das zur rechten Zeit: Der Absatz war im vergangenen Jahr laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mit 627.000 verkauften Heizungen auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren eingebrochen. Entsprechend groß ist die Hoffnung auf neue Aufträge.
Doch der Zeitpunkt ist heikel. Der Gaspreis in Europa ist nach der Eskalation im Nahen Osten auf den höchsten Stand seit 2022 gestiegen. Wenn wieder mehr Gasheizungen verkauft werden, stellt sich eine klare Frage: Steigt dadurch der Gasbedarf in Deutschland – und wer trägt mögliche Mehrkosten?

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