Die Gaspipeline Opal war über Jahre eine der zentralen Energieachsen Ostdeutschlands. Sie verband den Anlandepunkt der Nord Stream in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Süden und transportierte russisches Pipeline-Gas weiter Richtung Tschechien.
Opal versorgte keine Städte direkt, stabilisierte aber die Gasflüsse im ostdeutschen Netz, auch für die Hauptstadtregion Berlin, und war besonders wichtig für die energieintensive Industrie in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Als direkter Transitkorridor leitete Opal große Mengen russischen Pipeline-Gases weiter Richtung Süden.

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