Energiekrise

EU kauft mehr russisches LNG – jetzt fordert der Eni-Chef, Sanktionen zu verschieben

Wegen der Hormus-Krise fordert der Eni-Chef, das LNG-Verbot gegen Russland ab 2027 zu verschieben. Brüsseler Experten warnen jedoch vor neuer Abhängigkeit.

Angesichts des weltweit verknappten Angebots durch die Iran-Krise werden Rufe nach einer EU-Rückkehr zu LNG aus Russland lauter.
Angesichts des weltweit verknappten Angebots durch die Iran-Krise werden Rufe nach einer EU-Rückkehr zu LNG aus Russland lauter.YAY Images/imago

Der Chef des italienischen Mineralöl- und Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi, fordert eine Aufhebung des geplanten EU-Importverbots für russisches Flüssigerdgas (LNG) ab 2027. Das berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera.

„Ich halte es für notwendig, das am 1. Januar 2027 in Kraft tretende Verbot für 20 Milliarden Kubikmeter LNG aus Russland auszusetzen“, sagte Descalzi am Montag in einer Rede an der politischen Ausbildungsstätte der rechtskonservativen Partei Lega.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar