Geopolitik

Energie-Schock: China ist vorbereitet, die EU nicht

China reagiert auf den Iran-Krieg mit smarten Lösungen wie den sogenannten Teekannen-Raffinerien. Die EU versteht dagegen die Welt nicht mehr.

Schlepper ziehen einen Rohöltanker zu seinem Liegeplatz am Ölterminal im Hafen von Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong am 23. März 2026.
Schlepper ziehen einen Rohöltanker zu seinem Liegeplatz am Ölterminal im Hafen von Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong am 23. März 2026.CN-STR/AFP

Unterschiedlicher kann man auf den sich abzeichnenden, globalen Mangel bei Öl und Gas nicht reagieren. China hat vorgesorgt, die EU dagegen beginnt jetzt erst mit der Planung von Maßnahmen auf die sich seit Monaten zuspitzende Lage. Dan Jørgensen, Energiekommissar der EU, sagte der Financial Times (FT), er rechne mit einem „lang anhaltenden“ Energieschock infolge des Krieges im Nahen Osten. Jørgensen sagte, die EU bereite sich „auf die schlimmsten Szenarien“ vor, auch wenn der Block „noch nicht an dem Punkt“ sei, an dem eine Rationierung kritischer Produkte wie Flugtreibstoff oder Diesel notwendig sei.

Berliner Zeitung

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